Wahlkreis 83 Leer

Stadt Leer, Gemeinden Rhauderfehn, Ostrhauderfehn, Uplengen, Samtgemeinde Jümme & Hesel


Lüder Müller

„Ostfriesland ist meine Heimat!“ Ich bin in Rhauderfehn aufgewachsen und lebe mit meiner Familie in Leer.

Als Vater von zwei Kindern liegen mir die Qualität bei der Kinderbetreuung, Bildung und Ernährung am Herzen.

Die Natur hat mich schon immer fasziniert und ist bis heute meine Ruhezone. Wenn ich heute beruflich im Arbeits-, Umwelt- und Verbraucherschutz unterwegs bin, will ich mich zukünftig im Landtag für unsere Umwelt und meine Heimat einsetzen.

Durch die Umstellung der Energiegewinnung auf Erneuerbare Energien und der damit verbundenen Transformation der Wirtschaft, will ich Arbeitsplätze in meinem Wahlkreis erhalten und schaffen.

Ich will für Sie meine Fachkenntnisse und Erfahrung in den Niedersächsischen Landtag einbringen.

Ihr Lüder Müller



Parteitagsrede

Ich bin Lüder Müller, mit zwei Schwestern im mit Kanälen durchzogenen Rhauderfehn aufgewachsen, umgeben von Landwirtschaft und Mooren. Ich bin studierter Biotechnologe, Vater von zwei Kindern und beruflich im Arbeits-, Umwelt- und Verbraucherschutz unterwegs.
Neben der Politik ist die Jagd mein Hobby. Auch wenn ich mittlerweile nicht mehr allzu oft zur Jagd gehe, so hat mir genau diese Ausbildung gezeigt, wie wichtig das Verhältnis vom Menschen zur Umwelt ist. Es geht um den Ausgleich, nicht das Ausbeuten. Um Verantwortung, statt Gewissenlosigkeit. Ziel darf nicht der Schutz eines Individuums sein, sondern das Gewinnen einer Balance!
Was ich hier im Kleinen gelernt habe mache ich zur Grundlage meines politischen Handelns. Es ist an der Zeit endlich wieder Verantwortung für unsere Umwelt zu übernehmen, sonst schwingt das Pendel der Klimakrise mit aller Wucht zurück.
Spätestens 2050- keine 28 Jahre mehr! Wir wollen bis dahin klimaneutral sein.
Wenn das Ziel klar ist müssen wir aufhören uns über den steinigen Weg zu beschweren und endlich die Füße in die Hände nehmen.
Wir Grüne können doch auf einen Meilenstein in der Energiepolitik zurückblicken. Statt weiterhin gefährlichen Atomstrom zu produzieren haben wir den Ausstieg erfolgreich geschaffen.
Natürlich dürfen wir uns darauf aber nicht ausruhen. Mit Importen von Kohle, Öl und Gas unterstützen wir Autokraten, nehmen Umweltzerstörung durch Rohstoffgewinn in Kauf und begeben uns sehenden Auges in verhängnisvolle Abhängigkeiten.
Die grüne Bundesregierung und die kommende grüne Landtagsfraktion stehen vor der vielleicht größten Aufgabe: Der Ausstieg aus der fossilen Energieerzeugung hin zur flächendeckenden Nutzung von regenerativen Energien. Unser Wind- und Sonnenreiches Ostfriesland bietet sich doch gerade zu an dafür.
Anderen mag das Tempo auf Autobahnen wichtig sein, ich allerdings lege mehr Wert auf Tempo beim Ausbau der erneuerbaren Energien! Auch wenn wir das Ziel schon vor Augen haben, müssen erst Hürden beseitigt werden, damit wir unser Tempo steigern und die fossile und internationale Unabhängigkeit erreichen können.
Wir können für den Ausbau für Windkraftanlagen nicht über Jahre mit Genehmigungsverfahren verstreichen lassen.
Damit von der Idee bis zur Genehmigung möglichst wenig Zeit vergeht, muss die kommende Landesregierung liefern: Es muss Schluss sein mit dem analogen Zeitalter bei Behörden, es braucht klare Vorgaben für die Antragstellung und eine transparente Prüfung der Anträge, sowie eine zentralen Anlaufstelle für die Antragstellung.
Für jeden Tag, den wir bei Genehmigungsverfahren verlieren, fallen Unternehmen im Wettlauf gegen die globale Konkurrenz zurück, die Wirtschaftskraft unseres Bundelandes mindert sich und der Kampf gegen den Klimawandel wird von der Herausforderung zur Mammutaufgabe.
Auch in meiner Heimatstadt Leer werden Kleinwindkraftanlagen gebaut, die einen ganzen Hof mit Strom versorgen können. Denn es sind hier bei uns auch die Landwirt*Innen, die einerseits unter den Folgen des Klimawandels leiden und andererseits einen riesigen Beitrag zum Schutz leisten können.
Nicht nur mit kleinen Windrädern, sondern auch mit einer neuen Landwirtschaft, die nicht mehr dem Prinzip „Wachse oder weiche“ folgt, sondern nachhaltig und vor allem Verantwortungsvoll mit den Ressourcen umgeht.
Liebe Freundinnen und Freunde,
die Probleme liegen auf der Hand. Es ist Zeit sie anzupacken und Lösungen zu schaffen. Unser Bundesland kann so viel mehr und ich habe Bock.
Bock auf Anpacken. Bock auf Besser.
Mein Name ist Lüder Müller, ich trete im Wahlkreis 83 Leer an und bitte um eure Stimme.

Lebenslauf

2016 – heuteTechnische Aufsichtsperson beim Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg
2014 – 2016Technische Aufsichtsperson beim Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Emden
2010 – 2014Studium Biotechnologie an der Hochschule Emden/Leer
2009 – 2010Zivildienst in der Seehundstation Nationalparkhaus Norden/Norddeich
2002 – 2009Besuch des Ubbo-Emmius-Gymnasium Leer
vor 2002Besuch der Orientierungsstufe Rhauderfehn und der Grundschule Rajen
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