Umdenken in der Schweinehaltung muss erfolgen

Schweine auf der Wiese
So sehen glückliche Schweine aus! (Bildquelle: pixabay)

Jedes fünfte Schwein in Deutschland erreicht nicht mal den Schlachthof, weil es erkrankt oder verletzt ist. Die Haltung macht die Schweine so krank, dass Millionen Tiere notgetötet werden müssen, empört sich Mechthild Tammena, Vorsitzende der Grünen in der Stadt Leer.

Grund sind die immer größer werdenden Betriebe, die mit Billigfleisch den Handel und den Export bedienen. Wie in einer Grafik der OZ ( 8.12. Seite 11) zu sehen war, gab es in den 50er Jahren noch über zwei Millionen Schweinebetriebe. Zurzeit ist die Zahl auf einige Hunderte geschrumpft. Dafür stieg die Zahl der Schweine pro Betrieb von einer Handvoll in den 50er Jahren auf nun über tausend Tiere.
In der Schweinehaltung muss ein Umdenken erfolgen. Die üblicherweise praktizierte Schweinehaltung in der Landwirtschaft ist nicht tiergerecht. Sie widerspricht dem Tierschutzgesetz. So kann nur die grüne Forderung nach einer Umstrukturierung für Schweinehalter Abhilfe leisten, die den Um- bzw. Ausstieg aus der Schweinehaltung erleichtern soll, so Tammena.